Daniel Khan-Leonhard |
| Geboren in Freiburg im Breisgau |
| 1979 - 1992 Schulausbildung |
| 1993 - 1995 Industriekaufmann |
| 1994 - 2001 Leistungssportler, Teilnahme an zwei Olympischen Spielen, Atlanta und Sydney. Weltmeister, Mehrfacher Weltcupsieger, Europameister, Deutschermeister |
| Studium |
| 2001 – 2004 klassische und moderne Malerei, Schwerpunkt Maltechnik und Kompositionslehre am Artcollege bei Angelika Khan-Leonhard. |
| 2002 – 2005 Arbeitsaufenthalte und Mitarbeit im Atelier von Eberhard Münch in Wiesbaden. Wandmalerei + Gestaltung im öffentlichen Raum und Rauminstallationen. |
| 2003 – 2004 Malerei staatliche Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Franz Ackermann. |
| 2005 Atelier für Malerei in Schluchsee-Fischbach |
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Leben |
Einige Tage nach der Geburt in Freiburg ging es in die Winterlandschaft des Hochschwarzwalds, wo Daniel sein Heim im Elternhaus am Schluchsee bezog.
Die unbeschwerte Kindheit war von der weiten rauen Natur des Hochschwarzwaldes und der sehr freiheitliche unkonventionellen Erziehung seiner Mutter geprägt. Sehr viel Zeit verbrachte er bei seinem in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Patenonkel Architekt Georg Krafft.
Das Schönste war für Daniel, das Abenteuer und die Entdeckungen in der weiten Natur und die unstillbare Freude an der Bewegung. Seinem Großvater Hermann Leonhard, Forstpräsident a. D. begleitete Ihn oft und gerne bei seinen Streifzügen durch die Wälder des Schwarzwaldes.
Schon früh im Alter von 8 Jahren stand für Daniel der Entschluss fest: „Ich werde an den Olympischen Spielen teilnehmen“ Der Satz, der wohl von jedem Jungen der einmal im Schulsport mehr als zwei Tore in einem Spiel geschossen hat, gerne über die Lippen kommt, war für Daniel Programm. Schon früh während der Schulzeit wurde er regelmäßig zu Sichtungslehrgängen der Fußball- und Langlaufauswahl eingeladen. Im Alter von vierzehn Jahren nach dem Sieg der Jugendlandesmeisterschaften im Sportschießen und der Nominierung in den Landeskader Baden-Württemberg ging es dann sehr schnell in seiner sportlichen Karriere voran. Aufstieg in die Juniorennationalmannschaft, mehrfacher Deutscher und Europameister. Aufstieg in die A- Nationalmannschaft. Es folgten danach mehrere Europameister-Titel, Weltcupsiege und 1998 der Weltmeistertitel in Barcelona.
Das Große Ziel: Teilnahme an Olympische Spielen erfüllte sich 1996 mit der Teilnahme in Atlanta und 2000 in Sydney und wurde mit der Finalteilnahme abgeschlossen. Nach über 12 Jahren Leistungssport stand der Entschluss für Daniel fest, dass neue Ziele definiert werden müssen. Zwei Möglichkeiten standen im eigenen Interesse zur Auswahl. Ein Studium der Malerei oder das der Betriebswirtschaft.
Die Freude an Farben, Bildern, Museums- und Galeriebesuchen in der ganzen Welt, aktive Mitarbeiten während der Freizeit im Atelier seiner Mutter, die Kunst als ständiger Lebensbegleiter hat ihn so sehr in ihren Bann gezogen, dass der Entschluss nach dem Leistungssport feststand:
„Ich werde Künstler“. |
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Info |
Die Mutter Angelika Khan-Leonhard, Malerin, studierte an der Kunstakademie in Freiburg (Außenstelle der Kunstakademie Karlsruhe) und in Ravenna, Italien. Danach arbeitete sie in ihrem Atelier, in Freiburg und Schluchsee mit dem Schwerpunkt Kunst am Bau und Malerei.
Gründung des ARTcollege A.Khan-Leonhard. Gertrud geb. Püttmann aus Schwelm, Westfalen, die Großmutter, studierte am Bauhaus Dessau in der Klasse von Josef Albers. Ihre Schwerpunkte waren die Portraitmalerei und Kunst am Bau. Daniel findet sich in der dritten Generation als Künstler wieder.
Der Vater Rafi, Politologe, arbeitete als Dozent für Politologie und neue Geschichte an der Schiller International Universität in Heidelberg.
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